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Zeichen für Frieden setzen

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Gießen (red). Seit 65 Jahren ruft der DGB zur Beteiligung am Antikriegstag auf. Seitdem wird am 1. September an die Schrecken des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie an die schrecklichen Folgen von Krieg, Gewalt und Faschismus erinnert. Die DGB-Kundgebung zum Antikriegstag findet am Donnerstag, von 17 bis 18 Uhr, auf dem Kirchenplatz in Gießen statt.

Zu erwarten ist ein vielfältiges Programm, das unter anderem den Krieg in der Ukraine, die Situation an den europäischen Außengrenzen sowie in Afghanistan und Syrien, das Sondervermögen der Bundeswehr, die soziale Frage und die reale Gefahr von Atomwaffen thematisiert. Des Weiteren wird es Livemusik von KIM, Singer-/Songwriterin aus Gießen geben. Zum Abschluss der Kundgebung soll gemeinsam mit allen Teilnehmern der Kundgebung das »Friedenszeichen/Peace-Symbol« auf dem Kirchenplatz gebildet und davon ein Bild gemacht werden. »Hiermit wollen wir ein Zeichen der Hoffnung auf Frieden und des Protestes gegen alle Kriege in der Welt senden sowie unsere solidarische Anteilnahme mit allen von Krieg und politischer Verfolgung betroffenen Menschen bekunden«, so Robin Mastronardi, Gewerkschaftssekretär DGB Mittelhessen und Klaus Zecher, Vorsitzender des DGB-Kreisverbandes Gießen.

»Mit dem verbrecherischen Überfall der russischen Armee auf die Ukraine ist der Krieg zurück in Europa. Im Nahen und Mittleren Osten, in Afrika und anderswo wüten weiterhin, teilweise seit Jahrzehnten, Kriege und Bürgerkriege. Tod, Zerstörung und Flucht - so lautet ihre fürchterliche Bilanz. Die Waffen müssen endlich schweigen - überall auf der Welt«, ist der offiziellen Erklärung des DGB zu entnehmen. Russlands autokratisches Regime verfolge eine brutale Politik der militärischen Konfrontation und Eskalation. Die europäische und internationale Friedens- und Sicherheitsordnung liege in Trümmern und diese tiefe Zäsur zwinge uns, Antworten zu finden.

»Nie wieder Krieg!« - »Das ist und bleibt die Grundüberzeugung des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften«, erklärt Zecher abschließend.

Längst beschränkt sich die Teilnahme nicht nur auf die Gewerkschaften im DGB, sondern erreicht alle demokratischen Kräfte, Gruppen und Institutionen. In dieser Tradition wird auch der diesjährige Antikriegstag mit einer Vielzahl von demokratischen Parteien, Organisationen und Initiativen sowie Zivilgesellschaft in Form einer Kundgebung in Gießen begangen.

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