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»Zeit für Frieden«

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Von: Klaus Frahm

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Der Chor Happy Voices gab zusammen mit dem Orchester Saitenwind und Schülern der Käthe-Kollwitz-Schule sein traditionelles Weihnachtskonzert in der Thomasgemeinde. Foto: Frahm © Frahm

Die Sorge um den Friedenist überall präsent . So stand auch das traditionelle Weihnachtskonzert der Gießener Käthe- Kollwitz- Schule unter dem Motto »Zeit für Frieden«.

Gießen. »Hevenu shalom alejchem« sangen die Grundschüler der Käthe-Kollwitz- Schule zum Abschluss und forderten damit auch Frieden in der Ukraine. Es gibt wohl aktuell keine Veranstaltung, in der die Sorge um den Frieden nicht präsent ist. So stand auch das traditionelle Weihnachtskonzert der Käthe- Kollwitz- Schule unter dem Motto »Zeit für Frieden«.

Nach der Begrüßung der 100 Zuschauer durch Iris Einmal gab es zunächst drei Weihnachtslieder, die abwechselnd von der Konrektorin und Musiklehrerin Carole Rauch dirigiert wurden. Besonders zu nennen sind die vier Solistinnen Amaliyah, Zerin, Marjan und Chelsea, die das »Lied vom Schenken« wunderschön zu Gehör brachten. Mit »Angels Carol« zeigten dann die Lehrerinnen Einmal und Rauch, am Klavier begleitet von Evelina Peters, ihre solistischen Talente.

Nach einer kurzen Umbaupause wurde die Bühne im Thomassaal dann von den 36 Sängerinnen und Sängern der Happy Voices und dem elfköpfigen Orchester Saitenwind übernommen. Mit Weihnachtsklassikern, wie »Leise rieselt der Schnee« und Friedensliedern, wie »Komm wir zieh’n in den Frieden«, zeigten Chor und Orchester nicht nur ihr musikalisches Können, sondern auch die große Freude, die den Käthe-Kollwitz- Schülern das Musizieren macht.

Zu dem Lied »Es ist für uns eine Zeit angekommen« wurde sogar das komplette Publikum in den Chor integriert. Bei »Weiß wie Winter« glänzten zusätzlich die Solosängerinnen Nessrine, Zeynep, Fiona Cataleya und Margarita, bei dem Lied »Menschenkinder« Anton, Liana, Margarita, Anna und Kathrin. Die Soloparts von »Komm wir zieh’n in den Frieden« sangen Zerin, Melina, Cataleya und Daliah.

Die Lesung vor dem anrührenden hebräischen Friedensappell zum Abschluss führten Zeynep und Fatma durch. Der Beifall war stürmisch und die jungen Künstlerinnen und Künstler konnten zu Recht stolz auf ihre musikalischen Leistungen sein.

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