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Zeremonie mit Mönchen im Museum

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Das Sandmandala im Wallenfels’schen Haus wird am Sonntag mit einer Zeremonie aufgelöst. © Oberhessisches Museum

Vor der langen Renovierungspause wird am Sonntag im Wallenfels’schen Haus das Sandmandala mit einer buddhistischen Zeremonie öffentlich aufgelöst.

Gießen (red). Das Sandmandala im Oberhessischen Museum wurde im Februar 2019 bereits zum dritten Mal von buddhistischen Mönchen in einem zeremoniellen Rahmen fertiggestellt. Aufgrund der vorübergehenden Schließung des Wallenfels’schen Hauses wird es am Sonntag, 23. Januar, um 11 Uhr, mit einer traditionellen Zeremonie aufgelöst.

Im Zuge der Sanierung und Neueinrichtung des Museums wird nun auch das Wallenfels’sche Haus am Kirchenplatz am 23. Januar das letzte Mal für Besucher geöffnet sein, bevor es für den Umbau bis voraussichtlich Sommer 2025 geschlossen sein wird. Das nebenanliegende Leib’sche Haus wurde bereits im Sommer für die anstehenden Sanierungs- und Renovierungsarbeiten geschlossen und komplett leergeräumt. Auch das Wallenfels’sche Haus wird in den kommenden Wochen geräumt und für Baumaßnahmen vorbereitet.

Nach dem Auszug der Objekte steht allerdings noch ein letztes Ereignis an, denn am 3. März wird im Erdgeschoss die Sonderausstellung »Zeitenwandel. Geschichten um das Leib’sche und das Wallenfels’sche Haus« (bis 26. Juni) eröffnet. Mit der Sonderausstellung thematisiert das Oberhessische Museum sowohl die eigene Geschichte, als auch Geschichten rund um die beiden historischen Orte Gießens. Der Zeitpunkt des Umbaus biete sich an, so das Museum, um einerseits auf die Vergangenheit zu schauen und die Gießener andererseits an der zukünftigen Entwicklung der beiden Häuser teilhaben zu lassen.

Da das farbige Sandmandala im Wallenfels’schen Haus aufgrund seiner filigranen und losen Struktur nicht transportfähig ist, wird es nun für die Räumung in einer kleinen Zeremonie aufgelöst. Das Sandmandala wurde vor knapp drei Jahren zu Ehren der Grünen Tara gestreut, ihr Symbol ist im Zentrum des Meditationsbildes zu sehen. In der Regel werden die aufwendig gefertigten Sandmandalas nach ihrer Herstellung unimittelbar wieder aufgelöst. Es ist eine Besonderheit, dass das Sandmandala im Oberhessischen Museum erhalten bleiben konnte.

Zwei Mitglieder der Buddhistischen Gemeinschaft Dharmakirti in Heuchelheim, Lama Tashi Deldan und Konchok Tsechö, werden in Begleitung von Gebeten und einer Meditation die Auflösungszeremonie durchführen. Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wird dies nur im kleinen Rahmen geschehen können. Dennoch sind Besucher mit vorheriger Anmeldung eingeladen, an dem Ereignis teilzunehmen. Bei der Veranstaltung gilt die 2G-Plus-Regel.

Anmelden können sich Besucher per E-Mail unter museum@giessen.de oder telefonisch unter (0641) 9609730.

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