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»Zeynep« hat Gießen nur gestreift

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Vor allem umgestürzte Bäume haben die Feuerwehren in den Sturmnächten auf Trab gehalten. © Schäfer

»Zeynep« hat in Gießen zum Glück noch weniger Schäden angerichtet als Sturmtief »Ylenia« kurz zuvor. Vor allem umgestürzte Bäume halten die Feuerwehr auf Trab.

Gießen (rsa). Innerhalb von drei Tagen gab es in der zweiten Wochenhälfte gleich zwei heftige Stürme, die sich auch im Gießener Stadtgebiet mehr oder weniger heftig austobten. Hatte das Tiefdruckgebiet »Ylenia« mit orkanartigen Sturmböen in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die heimischen Feuerwehren doch weniger in Atem gehalten als erwartet (der Anzeiger berichtete), gestalteten sich die Einsätze zwei Tage darauf nochmals eine Nummer kleiner. Das zweite Tiefdruckgebiet »Zeynep« wütete hauptsächlich im Norden Deutschlands und streifte Mittelhessen nur leicht. Wenngleich Windböen auch hier andauernd aufbrausten. Glücklicherweise blieben große Schäden erneut aus.

Glasdach muss gesichert werden

Das Polizeipräsidium Mittelhessen vermeldete für die zweite Sturmnacht insgesamt 79 Einsätze, in Gießen musste die Feuerwehr zu wenigen umgestürzten Bäumen ausrücken. So war auf der B457 zwischen Gießen und Fernwald auf der Höhe der Hochwart ein Baum auf die Fahrbahn der Bundesstraße gekracht, der zersägt und weggeräumt werden musste. Wie Tobias Hennemuth für die Berufsfeuerwehr berichtete, waren die Einsatzkräfte obendrein gefordert, ein Glasdach zu sichern, das abzustürzen drohte. Ansonsten galt es vor allem, verschiedene Gegenstände zu beseitigen, die auf die Straßen geweht worden waren.

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