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Zum Ehrentag Besuch aus der alten Heimat

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Erich Diener © Klaus-Dieter Jung

Gießen (kg). Erich Diener, der nun seinen 90. Geburtstag feierte, ist einer der Menschen, die nur alle vier Jahre ihr Wiegenfest am Geburtstdatum begehen können. Er kam am 29. Februar 1932 zur Welt, den runden Ehrentag feierte er natürlich wie in all den Jahren, wenn es kein Schaltjahr ist, am 1. März. Der Altersjubilar kam in Kleinaugenz in Nordböhmen im Sudetenland zur Welt.

Er erlernte den Beruf des Eisendrehers und arbeitete in einem Glasbetrieb in Eichwald. Im Abendstudium bildete er sich weiter und wurde Ingenieur im Maschinenbau. Bis zur Rente arbeitete Erich Diener im Bereich technischer Gebäudedienstleistungen.

Etwas mehr als 65 Jahre ist er mit Gattin Erika verheiratet. Seit 1977 leben Dieners in Deutschland, nach Stationen in Regensburg, Holzminden und Darmstadt wurde Gießen 1995 die neue Wahlheimat. Früher fuhr Erich Diener gerne mit dem Motorrad, angelte und fuhr Ski. Eishockey zählte ebenso zu seinen Leidenschaften. Mit der Tochter baute er eine Modelleisenbahn Spur HO und hatte viel Geschick beim Basteln mit Flugzeugen aus Papier. Der Neu-Neunziger ist Mitglied bei IG Metall und VdK Ortsverband Gießen.

Gerne zog es das Paar in die alte Heimat Böhmen, wo sie sich auch zu Kuren aufhielten und Familienangehörige besuchten. Flussfahrten auf der Donau, Urlaube in Österreich, Böhmen, im Erzgebirge sowie Spanien und Madeira sind Erich Diener noch in guter Erinnerung. Am Ehrentag gratulierte ein Ehepaar aus der alten Heimat persönlich und hielt sich für ein paar Tage in Gießen auf, und ein Nachbar betonte in einer kleinen Ansprache das gute Zusammenleben mit der Familie. Tochter und Schwiegersohn waren die ersten Gratulanten des alten Herrn, der sich über die Glückwünsche auf der Feier im kleinen Kreis freute. Foto: Jung

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