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Amazon geht unter die Auto-Zulieferer. (Symbolbild)

Perfekte Cloud-Anbindung

Amazon bald in Opel und Peugeot: „Alexa, zahl mal die Tank-Rechnung“

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Online-Händler Amazon liefert künftig Software für Autos des Stellantis-Konzerns. Verlierer des Deals ist Apple – und ein eben noch hoch gehandeltes Elektroauto-Startup.

Las Vegas (USA) – Die Elektronik-Messe CES ist mittlerweile auch für Autohersteller wichtig geworden. Die wichtigsten Neuheiten gibt es allerdings abseits der glänzenden Karossen auf den Messeständen – wie die Ankündigung einer Partnerschaft zwischen Amazon und dem Autokonzern Stellantis. Online-Händler Amazon wird künftig die technische Grundlage für das Infotainment-System in den Modellen von dessen 14 Automarken (z.B. Opel, Peugeot, Fiat, Jeep) liefern, wie 24auto.de* berichtet.

So können Auto-Insassen künftig per Sprache über Alexa etwa navigieren, Musik suchen, einkaufen und bezahlen. Die Partnerschaft erinnert an die Strategie eines anderen Internet-Giganten, um die Herrschaft im Auto zu übernehmen: Mit Android Automotive liefert Google bereits Volvo und anderen Herstellern das Betriebssystem für Navi und Co. zu. Die Strategie von Apple, über das iPhone mehr Funktionen im Auto zu steuern, erscheint dagegen eher defensiv.

Und noch einen Verlierer kennt die neue Partnerschaft: Das Elektroauto-Startup Rivian, zu dessen Investoren Amazon gehört. Nach der Bekanntgabe von dessen Verbrüderung mit dem traditionellen Autobauer rutschte der Aktienkurs des Herstellers von Akku-Pick-ups weiter ab. *24auto.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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