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Biontech: Corona-Impfstoff-Hersteller macht 10,3 Milliarden Euro Gewinn

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Der Corona-Impfstoff von Biontech
Der Corona-Impfstoff-Hersteller Biontech konnte Umsatz und Gewinn im vergangenen Jahr enorm steigern. © Rob Welham/Imago Images

Der Corona-Impfstoff-Hersteller Biontech konnte seinen Umsatz im Vergleich zum Jahr 2020 enorm steigern. Der Nettogewinn des Mainzer Unternehmens liegt bei rund 10,3 Milliarden Euro.

Mainz - Der Corona*-Impfstoffhersteller Biontech hat im vergangenen Jahr einen Nettogewinn von rund 10,3 Milliarden Euro erwirtschaftet. Der Umsatz lag bei knapp 19 Milliarden Euro, wie das Mainzer Unternehmen am Mittwoch mitteilte. Sowohl beim Nettogewinn als auch beim Umsatz lag Biontech damit erheblich über den Werten von 2020 mit damals 15,2 Millionen Euro beziehungsweise 482 Millionen Euro. Biontech bekräftigte nun die Umsatzprognose für seinen Covid-19-Impfstoff* von 13 Milliarden bis 17 Milliarden Euro in diesem Jahr.

Biontech: Studie zu Omikron-Impfstoff soll Zulassung unterstützen

Das Unternehmen geht nach eigenen Angaben davon aus, im April erste Daten der klinischen Studie zur Sicherheit, Verträglichkeit und Wirksamkeit eines auf die Omikron-Variante zugeschnittenen Impfstoffs zu veröffentlichen, die mögliche Zulassungsanträge unterstützen sollen.

An der Studie nehmen rund 2150 Erwachsene teil. Untersucht werden das derzeitige Covid-19-Vakzin und ein Omikron-basierter Impfstoff sowohl bei Probanden, die bereits geimpft wurden, als auch bei bislang Ungeimpften. Laut Biontech wurde die Studie um verschiedene Kombinationsansätze erweitert. Zudem sollen weitere Impfstoffkandidaten getestet werden.

Biontech: Unternehmensführung möchte Aktienrückkaufprogramm

Die Unternehmensführung will sich ein Aktienrückkaufprogramm bis zu 1,5 Milliarden Dollar in den kommenden zwei Jahren genehmigen lassen und eine Sonderdividende von 2 Euro pro Aktie vorschlagen.

Im vergangenen Jahr wurden 2,6 Milliarden Corona-Impfstoffdosen ausgeliefert und damit 100 Millionen mehr als erwartet. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung sollen in diesem Jahr im Vergleich zu 2021 um etwa 50 Prozent auf 1,4 Milliarden bis 1,5 Milliarden Euro steigen. (dpa) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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