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Wieder »Autofreier Sonntag im Lumdatal«

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Ob Rad oder Rolle, zu Fuß oder zu Pferd: Außer Auto ist alles erlaubt. Archivfoto: Ulmers © Red

Zum 20. Mal findet am 28. August der »Autofreie Sonntag im Lumdatal« statt.

Staufenberg/Allendorf/Rabenau . (dge). Freie Fahrt für Radler - nach zwei Jahren Corona-bedingter Zwangspause gibt es am 28. August wieder einen »Autofreien Sonntag im Lumdatal«. Es ist immerhin bereits die 20. Veranstaltung dieser Art.

Als zu Beginn der 2000er Jahre der erste autofreie Sonntag stattfand, beschritten die Kommunen Lollar, Staufenberg, Allendorf/Lda. und Rabenau quasi Neuland. Dass die Landstraße einen ganzen Tag lang Radlern, Skatern oder auch Pferdekutschen vorbehalten war, hatte es bis dahin in der Region nicht gegeben. Und immer waren die Ortsvereine am letzten Sonntag im August mit im Boot, bewirteten die Gäste aufs Feinste.

Lollar stieg vor wenigen Jahren aus der Veranstaltung aus. Da hier immer am ersten September-Wochenende der traditionelle Schmaadleckermarkt stattfindet, waren zwei so kurz aufeinanderfolgende Veranstaltungen für die Vereine einfach nicht zu stemmen.

Staufenberg, Allendorf und Rabenau sind dabei geblieben. Die Bürgermeister der drei Kommunen freuen sich, dass es dieses Jahr wieder einen autofreien Sonntag gibt. Selbstverständlich hoffen sie, dass er viele Besucher ins Lumdatal lockt. Thomas Benz (Allendorf), Peter Gefeller (Staufenberg) und Florian Langecker (Rabenau) stellten das Programm am Dienstag vor.

Gesperrt für Autos

Auf rund 15 Kilometern ist die Landesstraße 3146 von Staufenberg bis Kesselbach für den Autoverkehr gesperrt. Innerhalb der Ortschaften und am Wegesrand laden verschiedene Stationen zum Rasten und Verweilen ein.

In Londorf findet zudem der Michaelismarkt statt - in diesem Jahr im idyllisch gelegenen Burggarten. Hier geht es bereits am Samstag, 27. August, ab 14 Uhr los (der Anzeiger berichtete). In der Mainzlarer Brunnenstraße findet, ebenfalls am Samstag, das erste Straßen-Malfest für Kinder statt. Das Thema passt, es lautet »Umwelt«. Auf dem Festplatz in Mainzlar wird der autofreie Sonntag am Samstag ab 18 Uhr im Festzelt eröffnet. Es spielt die Blaskapelle des Musikvereins Dreihausen, zudem heizt DJ Basti die Stimmung an.

Am Sonntag wird die Strecke für den autofreien Sonntag ab 9 Uhr freigegeben. Um 10 Uhr beginnt ein »Mitten-im-Dorf-Gottesdienst« auf dem Festplatz in Mainzlar, hier gibt es ab 11 Uhr wieder Musik mit DJ Basti. Ab 14 Uhr werden an gleicher Stelle die Sieger der Aktion »Stadtradeln« geehrt.

Auch in Londorf beginnt der Sonntag um 10 Uhr mit einem Gottesdienst im Festzelt. Ab 11 Uhr ist der Michaelismarkt im Burggarten geöffnet, gegen 16 Uhr werden die Gewinner des Fotowettbewerbs »50 Jahre Rabenau« geehrt. So viel zum Rahmenprogramm.

Entlang der Strecke gibt es etliche Angebote wie etwa das »Müsli-Fahrrad« der AOK auf dem Mainzlarer Festplatz. Hier findet man ab 10 Uhr auch die Polizei mit der Fahrrad-Codierstation und die Arbeitsgemeinschaft Nahmobiliät Hessen mit der »Foto-Leinwand«. Im Festzelt bewirten die Burschen- und Mädchenschaften die Gäste, auf dem Festplatz bietet der Gesangverein Mainzlar selbst gebackene Kuchen und Waffeln an. Der Nabu Staufenberg ist in der Brunnenstraße zu finden. Bio-Bratwurst, Crêpes und Brüsseler Waffeln warten hier auf die Besucher.

Kraft tanken

In Treis gibt es auch dieses Mal den »Tag bei der Freiwilligen Feuerwehr« - in den Vorjahren stets ein Publikumsmagnet. Bei einem leckeren Mittagessen und dem reichhaltigen Kuchenbuffet kann man Kraft tanken oder einfach nur Leute treffen. Die Gruppe »Doku Dienstag« ist auf dem Acker gegenüber des Regenrückhaltebeckens zwischen Treis und Allendorf zu finden. Neben Bratwurst und Steaks werden auch Musik und ein Kinderprogramm geboten.

Auf dem Hof von Dennis Mank, der ehemaligen Freymühle zwischen Allendorf und Londorf, gibt es Bewirtung, Maschinenausstellung, Live-Musik, eine Hüpfburg und Ponyreiten. In Allendorf selbst kann man sich bei der »Crêpes Factory Weidauer« in der Londorfer Straße stärken.

In Londorf findet, wie bereits erwähnt, der Michaelismarkt - als Parkfest - statt. Im Burggarten kann man ab 11 Uhr nicht nur Speis und Trank genießen oder an den Ständen entlang bummeln, hier stellen sich auch Vereine vor. Am Stand der Stadtwerke kann man am Glücksrad drehen. Zugleich findet im Bürgersaal am Bahnhof das Kunstforum - eine Ausstellung mit Exponaten von Künstlern aus dem Lumdatal - statt.

Auf dem Sportplatz in Kesselbach kann man seine Kräfte beim Kistenstapeln messen, außerdem steht hier ein Klettermobil und selbstverständlich wird auch beim TSV Kesselbach für das leibliche Wohl gesorgt sein.

Der »Autofreie Sonntag im Lumdatal« endet um 18 Uhr.

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Thomas Benz, Peter Gefeller und Florian Langecker (v.l.) stellen die Veranstaltung vor. Foto: Wisker © Wisker

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